PEAR und PHPUnit unter Mac OS X installieren

Unter Mac OS X Lion ist PEAR nicht standardmäßig installiert. Allerdings liegt von Haus aus ein Script bereit, mit dem sich die Installation nachholen lässt. Mit folgendem Befehl wird PEAR (z.Z. in der Version 1.9.2) installiert.

sudo php /usr/lib/php/install-pear-nozlib.phar

Standardmäßig gibt es auch keine aktive php.ini. Diese lässt sich am einfachsten durch Kopieren einer bereitgestellten Vorlage erstellen.

sudo cp /etc/php.ini.default /etc/php.ini
sudo chmod u+w /etc/php.ini

Anschließend sollte das PEAR Verzeichnis in den include_path von PHP aufgenommen werden.

sudo vi /etc/php.ini
;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;
; Paths and Directories ;
;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;
; UNIX: "/path1:/path2" 
include_path = ".:/usr/lib/php/pear"

Bei der Installation von PEAR wurde evtl. nicht die neueste Version installiert, so dass man sich PEAR nach der Installation am besten selbst aktualisieren lässt.

sudo pear upgrade pear

Schließlich lässt sich PHPUnit installieren.

pear config-set auto_discover 1
sudo pear install pear.phpunit.de/PHPUnit

Benutzer von PhpStorm können mit folgenden Schritten noch dafür sorgen, dass die PHPUnit Unterstützung korrekt funktioniert:

  1. Aufrufen von “PhpStorm” -> “Settings” (cmd+,) -> „Project Settings“ -> „PHP“
  2. unter „select PHP home“ „/usr/bin“ auswählen
  3. „update include paths“ anklicken

Bei Bedarf kann auch noch das Zend Framework über einen inoffiziellen PEAR-Kanal installiert werden:

sudo pear install zend.googlecode.com/svn/zend

	

K-9 Mail Konto Passwort ändern

Um in K-9 Mail das Passwort eines Kontos zu ändern wählt man in den „Konto-Optionen“ den Punkt „Kontoeinstellungen„. Unter „Ordner synchronisieren“ -> „Einstellungen Posteingang“ findet man die Einstellungen zum Server. Die „Konto-Optionen“ erreicht man in der Kontoübersicht, durch einen langen Druck auf den Kontonamen, oder in einem Ordner des Kontos, über die Menü-Taste unter „Mehr“ -> „Einstellungen„.

SVN Keywords in Eclipse

Eclipse Einstellungsdialog für SVN Keywords
Damit die SVN Keywords in Dateien von Eclipse ersetzt werden, müssen folgende Schritte durchgeführt werden:

  1. Über das Dialogfenster, welches sich über das Kontextmenü des Projektordners unter Team => Set Property… aufrufen lässt, können die SVN Keywords eingerichtet werden.
  2. Unter Property name: muss nun svn:keywords eingegeben werden.
  3. Unter Property content müssen dann die gewünschten Schlüsselwörter, durch Leerzeichen getrennt, eingegeben werden.
    Beispielsweise:
    Author Date Id Revision HeadURL
  4. Damit die Einstellung für alle Dateien übernommen wird, muss schließlich die Checkbox Set property recursively aktiviert werden.

Beim nächsten Commit werden die Keywords in den entsprechenden Dateien ersetzt.

Ubuntu Empathy ICQ Netzwerkfehler

Seit dem 18. November ist es nicht mehr ohne Weiteres möglich, sich über Empathy, dem unter Ubuntu 10.10 standardmäßig installierten Instant Messaging Client, mit dem ICQ Netzwerk zu verbinden. In der Grundkonfiguration versucht Empathy die Verbindung zu ICQ über SSL aufzubauen. Leider bietet Empathy selbst keine Möglichkeit diese Einstellung zu verändern. Momentan ist die Deaktivierung von SSL jedoch die einzige Möglichkeit um mit Empathy weiterhin ICQ nutzen zu können.

Über die Kommandozeile lässt sich die SSL Option mit folgenden Befehlen deaktivieren:

$ mc-tool list | grep icq
haze/icq/_31234567891
$ mc-tool update haze/icq/_31234567891 bool:use-ssl=0

Über den ersten Befehl wird der Name des ICQ Accounts ermittelt, der dann in den zweiten Befehl eingesetzt werden muss – der zweite Befehl muss also entsprechend angepasst werden. Alternativ lassen sich beide Schritte in folgendem Befehl kombinieren. Dies funktioniert aber vermutlich nur solange nur ein ICQ Account eingerichtet ist.

$ mc-tool update $(mc-tool list | grep icq) bool:use-ssl=0

[1] https://bugs.launchpad.net/empathy/+bug/676060

Zetifikatprobleme mit HTC 2.1 Mail Anwendung

Vorgeschichte

Nachdem HTC vor ein paar Wochen das Android Betriebssystem des HTC Hero von Version 1.5 (Cupcake) auf 2.1 (Eclair) aktualisiert hat, wollte ich ein neues E-Mail-Konto einrichten. Bei den Konten, die bereits vor der Aktualisierung angelegt wurden, funktionierte das Abrufen der E-Mails über IMAP mit SSL problemlos. Nachdem das Zertifikat eines Servers erneuert wurde, trafen für das entsprechende Konto jedoch keine E-Mails mehr ein. Deshalb wollte ich das Konto neu anlegen. Nach Eingabe der Zugangsdaten des Eingangsserver, meldete die Anwendung ein Problem mit dem Zertifikat und ließ mir die Möglichkeiten „Fortfahren„, „Ansehen“ und „Abbrechen„. „Fortfahren“ führte allerdings dazu, dass die selbe Meldung wenig später erneut angezeigt wurde. Das Spiel ging dann so weiter…

Nach einer kurzen Suche stieß ich im HTC Forum auf einen Beitrag mit dem Titel „Sense Mail application does not accept self signed certificates?„. Auch wenn das Zertifikat in meinem Fall nicht selbst-signiert ist, fand ich dort die Lösung für mein Problem. Genau genommen ist es allerdings eher ein Workaround.

Erklärung

Während der Einrichtung eines neuen E-Mail-Kontos versucht die Anwendung bereits auf den IMAP-Server zuzugreifen. Wenn die Anwendung dabei mit einem Zertifikat konfrontiert wird, das nicht akzeptiert wird, gibt es keine Möglichkeit selbst zu entscheiden, ob man dem Zertifikat vertrauen möchte. In der HTC Version des Mail Clients hat man unter „Sicherheitstyp“ die Wahl zwischen „None„, „SSL“ und „TLS„. In der original Android Mail-Anwendung gibt es offenbar außerdem die Möglichkeit, zwischen „SSL (always)“ und „SSL (accept all certificates)“ zu wählen. Leider gibt es dies bei HTC eben nicht und eine andere Lösung ist gefragt.

Lösung

Wenn man das entsprechende Zertifikat im PKCS#12 Format zur Verfügung hat, sollte es sich über „Einstellungen„->“Sicherheit„->“Von SD-Karte installieren“ installieren lassen. Das Zertifikat muss dazu mit der Dateiendung „.p12“ im Wurzelverzeichnis der Speicherkarte liegen.

Wenn man das Zertifikat gerade mal nicht zur Hand hat, funktioniert aber auch folgender „Workaround„:

Um die HTC Anwendung dazu zu überreden, dass Zertifikat zu akzeptieren, muss man erstmal dafür sorgen, dass das Zertifikat während der Einrichtung nicht geprüft wird. Dazu muss man dem HTC die Verbindung ins Internet kappen. Am besten verbindet man das HTC dazu per WLAN und entfernt die DSL Leitung aus dem Accesspoint. Das Konto lässt sich dann vollständig einrichten. Nachdem man wieder für eine Internetverbindung gesorgt hat, prüft die Anwendung zwar beim Abrufen der Mails das Zertifikat, jetzt hat man jedoch die Möglichkeit das Zertifikat zu akzeptieren.

Quelle:
[1] http://community.htc.com/na/htc-forums/android/f/91/t/1777.aspx

ThinkPad TrackPoint Scrolling unter Ubuntu 10.04

In früheren Versionen von Ubuntu konnte die fehlende Scrollfunktion des TrackPoints nur über HAL und udev konfiguriert werden. Ubuntu 10.04 unterstützt nun die neue Xorg Hotplug-Konfiguration über das xorg.conf.d Verzeichnis. Im Gegensatz zu der Methode über udev wird dies vermutlich für lange Zeit möglich sein. Deshalb sollte die neue Möglichkeit zur Konfiguration des Scrolling bevorzugt genutzt werden.

Die Datei /usr/lib/X11/xorg.conf.d/20-thinkpad.conf muss mit Root Rechten erstellt und mit folgendem Inhalt gefüllt werden:

Section "InputClass"
	Identifier	"Trackpoint Wheel Emulation"
	MatchProduct	"TPPS/2 IBM TrackPoint|DualPoint Stick|Synaptics Inc. Composite TouchPad / TrackPoint|ThinkPad USB Keyboard with TrackPoint|USB Trackpoint pointing device|Composite TouchPad / TrackPoint"
	MatchDevicePath	"/dev/input/event*"
	Option		"EmulateWheel"		"true"
	Option		"EmulateWheelButton"	"2"
	Option		"Emulate3Buttons"	"false"
	Option		"XAxisMapping"		"6 7"
	Option		"YAxisMapping"		"4 5"
EndSection

Nach dem Speichern der Datei muss zuerst udev und anschließend Xorg neu gestartet werden. Ansonsten wird die Änderung beim nächsten Neustart wirksam.

Quelle: http://www.thinkwiki.org/wiki/How_to_configure_the_TrackPoint#xorg.conf.d

GDM Login Screen nach Update von Ubuntu 9.04 auf 9.10 einrichten

Nach dem Upgrade meiner Ubuntu Installation von Version 9.04 auf 9.10 sah der Loginscreen relativ unansehnlich aus. Der Grund hierfür ist, dass seit 9.10 eigentlich xsplash (X based boot splash) genutzt wird. Auf meinem System wurde das nötige Paket allerdings nicht automatisch installiert. Um die GDM Oberfläche auf den neusten Stand zu bringen, muss xsplash deshalb zunächst mit folgendem Befehl installiert werden:

sudo apt-get install xsplash

Durch die Umstellung auf xsplash, ist unter Ubuntu 9.10 zur Einrichten der Oberfläche ein Zusatzprogramm nötig, dass sich mit folgendem Befehl installieren lässt:

sudo apt-get install python-gdm2setup

Nach der Installation steht das Programm unter System -> Systemverwaltung -> Login Screen (GDM2Setup) zur Verfügung. Falls xsplash installiert wurde, sollte unter Wallpaper ein Hintergrundbild eingetragen sein. Wird nun unter Decoration noch HumanLogin bzw. HumanLoginIcons ausgewählt, sollte sich der GDM Login Screen künftig genau wie bei einer frischen Installation von Ubuntu 9.10 präsentieren.

FritzBox auf die Pelle rücken

Im Folgendem wird kurz und knapp beschrieben, wie sich ein Telnet Server auf der Fritzbox aktivieren lässt um auf die Fritzbox zuzugreifen. So lässt sich die Konfiguration anpassen um veraltete „bekannte Geräte“ aus der Liste im Webfrontend zu entfernen. Zum Schluss gibt es noch eine Anleitung zur Konfiguration des DHCP-Clients eines Linux Systems, damit die Fritzbox den Hostnamen des Systems korrekt verarbeiten kann. Die ist die Voraussetzung dafür, dass andere Systeme mit Hilfe des Hostnamen auf einen anderen Linuxhost zugreifen können. Anderenfalls kann der Hostname von der Fritzbox nicht in die IP Adresse übersetzt werden.

Die folgenden Angaben gelten für die FRITZ!Box Fon WLAN 7113 mit der Firmware-Version 60.04.59

Telnetserver aktivieren

Der Telnet Server lässt sich mit Hilfe eines Telefons aktiveren. Das Telefon muss dabei direkt an die Fritzbox angeschlossen sein.

#96*7* Telnet Server starten
#96*8* Telnet Server beenden

Warnung

Jede noch so kleine Änderung die z.B. über Telnet auf der Fritzbox durchgeführt wird, wird von der Fritzbox detektiert und hat eine entsprechende Warnmeldung im Webfrontend der Fritzbox zu folge:

„Vom Hersteller nicht unterstützte Änderungen“

Selbstverständlich besteht bei jedem manuellen Eingriff in die Konfiguration auch die Gefahr von Problemen und Fehlfunktionen. Deshalb sollten nur Änderungen ausgeführt werden, deren Auswirkungen hervorgesehen werden können.

Sollte es durch die hier genannten Schritte zu Problemen kommen, übernehme ich dafür keine Verantwortung. Es handelt sich dabei um eine Manipulation, die Sie auf eigenes Risiko ausführen!

Dateien editieren

Die interessanten Dateien liegen im Ordner /var/flash/. Zum Editieren muss das Programm nvi genutzt werden. Dadurch wird die Datei zunächst in einen temporären Speicher kopiert und beim Speichern zurückgeschrieben.

Bekannte Geräte entfernen

Alle Geräte, die sich jemals per dhcp an der Fritzbox angemeldet haben, werden in der Datei /var/flash/multid.leases gespeichert.

Die Liste der bekannten Geräte lässt sich z.B. über das folgende Kommando löschen:

echo > /var/flash/multid.leases

Wurden Portfreigaben eingerichtet, tauchen die Adressen weiterhin in der Liste der bekannten Geräte auf. Deshalb ist es nötig aber genau so sinnvoll, die Portfreigaben für nicht aktive Systeme zu entfernen.

DHCP Client

Damit die Hostnamen von Linux Systemen der Fritzbox bekannt werden, ist ein kleiner Eingriff auf dem Linux System nötig.

Zunächst muss die MAC Adresse des Interfaces bestimmt werden, über welches das System mit der Fritzbox verbunden ist. Die MAC Adresse lässt sich am einfachsten mit dem Befehl ifconfig feststellen. Besitzt das System mehrere Interfaces muss hier z.B. anhand der IP-Adresse oder des Names (wlanX für drahtlose und ethX für kabelgebundene Verbindungen) das richtige bestimmt werden.

Nun kennen Sie die MAC- oder auch Hardware Adresse:
…Hardware Adresse 00:11:22:33:44:55…

Rufen Sie anschließend im Editor ihrer Wahl die Datei /etc/dhcp3/dhclient.conf auf:

sudo vi /etc/dhcp3/dhclient.conf

Suchen Sie nun eine Zeile, die mit „#send dhcp-client-identifier“ beginnt, entfernen sie das #-Zeichen und ersetzen sie die Beispiel MAC Adresse durch die zuvor ermittelte Adresse des richtigen Interfaces.

send dhcp-client-identifier 00:1a:4d:91:88:98;

Nach einem Neustart, sollte in der Übersicht der „bekannten Geräte“ auf der Fritzbox der Hostname korrekt erscheinen. Dadurch lässt sich auch von anderen Systemen im Netzwerk über den Hostnamen auf das System zugreifen.

Arial und Verwandtschaft unter Ubuntu 9.10 installieren

Die Schrift Arial stammt aus dem Hause Microsoft. Das war mir bekannt, trotzdem hat es mich verwundert, dass diese und andere “Windows” Schriften auf einem frisch installierten Ubuntu 9.10 nicht zu finden sind. Schließlich macht es sich bemerkbar, indem einige Webseiten mit einer Serifen Schrift dargestellt werde, wo eigentlich Arial vorgesehen ist. Dies spricht natürlich nicht gerade für eine gute Umsetzung des Designs, sollte doch im CSS als letzter “Notnagel” sans-serif zu finden sein.

Das “Problem” lässt sich allerdings durch die Installation des Paketes ttf-mscorefonts-installer aus dem multiverse Repository beheben:

sudo apt-get install ttf-mscorefonts-installer

Durch die Installation werden die “Microsoft True Type Core Fonts for the Web” aus dem Internet geladen und installiert. Das Paket besteht aus folgenden Schriften:

  • Andale Mono
  • Arial Black
  • Arial (Bold, Italic, Bold Italic)
  • Comic Sans MS (Bold)
  • Courier New (Bold, Italic, Bold Italic)
  • Georgia (Bold, Italic, Bold Italic)
  • Impact
  • Times New Roman (Bold, Italic, Bold Italic)
  • Trebuchet (Bold, Italic, Bold Italic)
  • Verdana (Bold, Italic, Bold Italic)
  • Webdings

Die freie Alternative zu den Microsoft Schriften trägt den Namen Liberation (ttf-liberation) und stammt aus dem Hause Ret Hat. Die dort enthaltenen Schriften unterscheiden sich kaum bis gar nicht von ihren Vorbildern (z.B. Liberation Sans und Arial). Angeblich sollen sie sogar die Microsoft-Schriften automatisch ersetzen, bei mir konnte ich das allerdings nicht feststellen.

Ebenfalls interessant sind die Pakete mit den Schriften von Larabiefonts (ttf-larabie-deco, ttf-larabie-straight, ttf-larabie-uncommon), die ebenfalls im multiverse Repository zu finden sind.

Quellen:

Problem mit Autostart von KNetworkManager und nm-applet

Sind unter Ubuntu 8.10 sowohl KDE 4 also auch Gnome installiert, stehen Ihnen zwei zwei Programme zur Konfiguration des Netzwerkes zur Verfügung. Beide Desktopumgebungen bringen ihr eigenes Konfigurationsprogramm mit. KDE nutzt den KNetworkManager und Gnome das Gnome Applet nm-applet. Standardmäßig starten diese beiden Programme gleichzeitig, egal welche Desktopumgebung verwendet wird. Da sich beide Programme gegenseitig stören, kann es zu Problemen bei der Verbindung mit dem Netzwerk kommen. Um diesen Fehler zu Beheben sind folgende Schritte nötig:

Editieren Sie zunächst die Datei /etc/xdg/autostart/knetworkmanager-autostart.desktop und ergänzen Sie die Zeile:

OnlyShowIn=KDE;

Diese Zeile sorgt dafür, dass der KDE NetworkManager nur unter KDE gestartet wird.

Entsprechend editieren Sie die Datei /etc/xdg/autostart/nm-applet.desktop und ergänzen hier die Zeile:

OnlyShowIn=GNOME;XFCE;

[1] https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/network-manager/+bug/280978